Suchergebnisse für: Psychoonkologie

Urologen wollen Psychoonkologie stärken

„In der Uroonkologie behandeln wir viele ältere, an Prostatakrebs erkrankte Männer, die es nicht gelernt haben, über sich und ihre Gefühle zu sprechen“, sagt Prof. Dr. Peter Herschbach, Direktor des Roman-Herzog Krebszentrums (RHCCC) und der Sektion Psychosoziale Onkologie des Klinikums rechts der Isar München. Viele Männer nehmen entsprechende Unterstützungsangebote nicht in Anspruch, obwohl therapeutische Hilfe …

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Zur Kommentierung freigegeben: Patientenleitlinie „Psychoonkologie“

Eine Krebserkrankung verändert das Leben von Patientinnen, Patienten und deren Angehörigen. Die Krankheit und ihre Behandlung können nicht nur körperliche sondern auch seelische und soziale Folgen haben. Die Psychoonkologie hilft Patientinnen und Patienten dabei, mit den vielfältigen Veränderungen durch die Krebserkrankung besser umzugehen. In der Patientenleitlinie „Psychoonkologie – Psychosoziale Unterstützung für Krebspatienten und Angehörige“ finden …

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Fachtagung „Niemand ist alleine krank – Psychoonkologie und Familie“, 13. Jahrestagung PSO

Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 490.000 Menschen neu an Krebs. Aktuell sind beinahe 1,4 Millionen Deutsche als Patienten selbst betroffen. Bezieht man nahestehende Angehörige in den Kreis der Betroffenen ein, erhöht sich diese Zahl um ein Vielfaches. Den hier notwendigen Beratungs- und Unterstützungsbedarf decken u.a. Psychoonkologen, Sozialarbeiter, Pflegende und Ärzte. Der wissenschaftliche Austausch dieser …

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Verstärkung für Psychoonkologie am Uniklinikum Leipzig

Immer mehr Menschen leben heute viele Jahre oder Jahrzehnte mit Krebs, zum Teil auch mit gravierenden Einschränkungen, die diese Krankheit mit sich bringen kann. Dieser Entwicklung hat die Medizin über lange Zeit zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. „Gerade mentale Prozesse sowie psychische und körperliche Funktionen können auch lange nach der Behandlung noch eingeschränkt sein und so …

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Psychoonkologie als therapeutisch wertvolle Ergänzung zur medikamentösen Krebstherapie

Psychoonkologie – mit Krebs zu einem neuen Lebensentwurf

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Psychoonkologische Versorgung von Menschen mit Krebs

Die Psychoonkologie hat sich als eigenständige Fachdisziplin innerhalb der Onkologie seit Mitte der 70er Jahre in vielen westlichen Industrieländern zunehmend etablieren können und sowohl in Hinblick auf die Versorgung von Krebspatienten als auch hinsichtlich der psychoonkologischen Forschung. Sie hat bei Patienten, ihren Angehörigen, medizinischen Behandlern und in der Öffentlichkeit an Interesse und Akzeptanz gewonnen.

Zentrale Aufgaben einer psychoonkologsichen Versorgung sind:

  • die Begleitung und Unterstützung der Patienten, stationär und ambulant
  • die Begleitung und Unterstützung ihrer Angehörigen, stationär und ambulant
  • die Entlastung und Schulung der Fachkollegen in den Kliniken und Praxen
  • der Aufbau und die Gewährleistung leicht zugängiger Versorgungsstrukturen

Das psychoonkologische Konzept: Krebspatienten entlasten, bei Krankheitsbewältigung helfen und Angehörige einbinden
Im Folgenden orientiere ich mich an einen Text von Dr. G. Strittmatter, Indikation zur Intervention in der Psychoonkologie (1998). Ein behandlungsintegriertes Betreuungskonzept beinhaltet die psychoonkologische Unterstützung vom ersten Tag an, d.h. integriert in die jeweilige medizinischen Behandlungen und inhaltlich abgestimmt auf die psychosozialen Belange der Krebspatienten. Es hat zum Ziel, die Patienten zu entlasten und ihnen zu helfen, Krankheit, Behandlung und Behandlungsfolgen besser bewältigen zu können. Dieser Ansatz mobilisiert die Ressourcen der Patienten von Anfang an. Er verhindert nach Möglichkeit die Verfestigung von Problemen und deren Spätfolgen und fördert die Qualität und die Effizienz des gesamten Behandlungsprozesses. Angehörige werden zu jeder Zeit direkt mit eingebunden.

Tragfähige Arzt-Patient-Beziehung mit dem Ziel der gemeinsamen Entscheidungsfindung
Das behandlungsintegrierte psychoonkologische Betreuungskonzept betont die zentrale Bedeutung tragfähiger Arzt-Patient-Beziehungen nach dem Stil des „mutual decisionmaking“, dem Konzept der gemeinsamen Entscheidungsfindung. Er stärkt die aktive Mitarbeit an der Therapie und begünstigt die langfristige Krankheitsbewältigung. Für Akzeptanz der psychologischen Unterstützung sind die positiven Grunderfahrungen mit den Behandlern und eine offene Gesamtatmosphäre entscheidende Voraussetzungen.

Das psychoonkologische Betreuungskonzept – seelische Belange der Patienten als wichtige Vorgaben
Das psychoonkologische Betreuungskonzept setzt an der realen Belastungssituation der Patienten an und ist in seiner Wirkung entstigmatisierend. Die seelischen Belange der Patienten werden nicht als Störung, sondern als wichtige Vorgaben und Rückmeldungen verstanden, um individuell notwendige Vorraussetzungen für eine günstige Krankheitsbewältigung schaffen zu können. Um Patienten in ihrer konkreten Situation auch wirklich erreichen zu können, wird bewusst auf „psychologisierende“ Ansätze und aus der Neurosenlehre entlehnte Konzepte ganz verzichtet. Ebenso werden ätiologiegeleiteten, ursachenbezogene Hypothesen oder die Unterstellung einer „Grundstörung“ von Krebserkranken zurückgewiesen. Auffälliges Verhalten von Tumorpatienten wird grundsätzlich weder als seelische Krankheit noch als Ausdruck onkogener Persönlichkeitseigenschaften, sondern als eine normale, „gesunde“ Belastungsreaktion auf die durch die Krankheit hervorgerufene existentielle Gefährdung und Bedrohung und als Methode zur Angstreduktion verstanden. Der psychosoziale  Interventionsansatz ist inhaltlich auf Entlastung, gezielte Unterstützung und Verbesserung der Lebensqualität der/s einzelnen Patienten und seiner Angehörigen ausgerichtet.

Menschenbild und Selbstverständnis: Potential mit eigenen Fähigkeiten zu Antworten und Lösungen nutzen
Aus Erfahrungsberichten wissen wir, dass viele Menschen nach der Diagnoseeröffnung, der Feststellung von Metastasen oder bei einem Wiederauftreten (Rezidiv) der Krebserkrankung, das Gefühl haben, man habe ihnen den Boden unter den Füssen weggezogen. Andere bleiben nach außen gelassen, fühlen sich aber innerlich zerrissen. Ähnlich geht es auch vielen Angehörigen. Michael Lohmann, Autor und Betroffener, drückte sich in seinem Buch folgendermaßen aus: „Die Tür zur Normalität wird zugeknallt und ich muss draußen bleiben“ (Lohmann, 1998) (1). Wir versuchen, den Patienten und Ihre Angehörigen bei der Bewältigung, Verarbeitung und Lösungsfindung im Umgang mit der neuen Lebenssituation zu unterstützen. Auch die Begleitung auf dem letzten Lebensabschnitt ist ein Bestandteil unserer Arbeit.

Wir vertreten dabei die Auffassung, dass jeder Mensch über ein großes Potential von Fähigkeiten verfügt, Antworten und Lösungen zu finden, und dass er dabei verantwortlich und engagiert mit dem eigenen Leben umgehen will. Wir wollen gemeinsam mit den Patienten nach Wegen suchen, mit der Krebserkrankung und allen damit verbundenen Änderungen leben zu lernen. L. LeShan drückte sich folgendermaßen aus: „Ich suche gemeinsam mit den Patienten nach ihrer Melodie des Lebens. Was ist es, was dem Menschen Freude und Begeisterung bereitet, woraus er Kraft schöpfen kann. Für was lohnt es sich am nächsten Tag wieder aufzustehen“ (LeShan, 1993) (2)?

Die gesamte Person mit ihrem Leiden im Mittelpunkt und nicht die spezifische organische Störung
Im Mittelpunkt unseres Grundverständnisses steht nicht die spezifische organische Störung, sondern die gesamte Person mit ihrem Leiden. Kranke und gesunde Anteile des Menschen werden gleichermaßen betrachtet. Sie gehören zusammen und sind aufeinander bezogen. Somit gibt es neben den Einflüssen, die eine Krankheit verschlimmern können, auch immer Einflüsse, welche sich positiv auf das Wohlbefinden und auf die Erkrankung auswirken können. Wir gehen davon aus, dass bei einer Krebserkrankung viele unterschiedliche Einflüsse zum Tragen kommen. Welche, die wir kennen und welche, die wir noch nicht kennen. Welche, die wir annehmen und mit denen wir einen Umgang lernen müssen und welche, die wir beeinflussen und verändern können. Es sind die beiden letzteren, die uns hauptsächlich interessieren. Hier verstehen wir uns als fachkundige Begleiter auf einem persönlichen Weg. Das geschieht nicht nur mit Worten. Die Musiktherapie ist ein integraler Bestandteil der Unterstützung der Patienten und deren Angehöriger. Neben der rein sprachlich orientierten Betreuung und Begleitung durch die Psychotherapeuten bietet die Musiktherapie eine notwendige und sinnvolle Erweiterung und Vertiefung.

Gedanke der Einflussnahme: selbstverantwortlicher Umgang mit der Krebserkrankung fördert besseren Therapieverlauf
Wie schon unter dem Abschnitt Menschenbild/Selbstverständnis angesprochen ist unserer Arbeit von dem Gedanken getragen, dass ein achtsamer und selbstverantwortlicher Umgang mit der Krebserkrankung und den mit ihr verbundenen Therapien zu einem besseren Verlauf und zu besseren Behandlungsergebnissen führt. Die seelischen und psychischen Einflüsse bei einer Krebserkrankung und ihrer Behandlungen sind in ihren Wirkungsweisen nur sehr unzureichend erforscht. Sie sind auf jeden Fall wichtige Cofaktoren bei der Entstehung, bei der Therapie und bei der Heilung. (Schlagwortartig seien hier nur einzelne Wirkmomente aufgezählt: kritische Lebensereignisse, Lebensführung, Selbstbild, sich selbst erfüllende Prophezeiungen, Ängste, Trauer/Verzweifelung, Selbsthypnose, Entspannungstechniken, Visualisierungen, Plazeboeffekte, Glaube, Willenskraft.)

 Im Verlauf der Krebsbehandlung wichtige Entscheidungs- und Einflussmöglichkeiten nutzen
Im Weiteren gehen wir auch davon aus, dass jeder von uns auf seinen Lebensvollzug Einfluss nimmt, mehr oder weniger bewusst. Mit jeder Entscheidung die wir treffen, oder eben auch nicht treffen, oder jeder Handlung die wir vollziehen, oder auch nicht, beeinflussen wir das weitere Geschehen unseres Lebens. Und es ist vielleicht gerade dieses einschneidende Lebensereignis dass anstößt und ermutigt diese persönlichen Art und Weisen der einflussnehmenden Lebensgestaltung einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Es kann sein, dass die persönliche Lebensgestaltung bisher eher einschränkend bis zerstörerisch ist. Man ist dann herausgefordert zu lernen anders und achtsamer für sich zu sorgen. Das kann auch bedeuten, dass man dazu professionelle Beratung und Unterstützung in Anspruch nimmt. Dahinter steht unsere Grundüberzeugung, dass es in jedem von uns ein lebensbejahendes Wissen und einen entsprechende Kraft/Energie gibt, die uns leiten können.So werden wir sie eher ermuntern eine bewusst handelnde – einflussnehmende – Rolle einzunehmen. D.h. nicht, dass sie immer und zu jeder Zeit alles wissen und aktiv mitgestalten müssen. Da hat jeder seine ganz persönlichen Verhaltensstile. Aber es gibt wichtige Entscheidungs- und Einflussmöglichkeiten im Verlauf ihrer Krebserkrankung und Behandlung, die sie nutzen sollten. Das gilt in entsprechenden Maße für die Angehörigen.Quellen
(1) Lohmann, Michael; Jox, Andrea (1998): Das Jahr, in dem ich nur spazieren ging.
(2) Haffmans Sachbuch, LeShan, Lawrence (1993): Diagnose Krebs. Wendepunkt und Neubeginn. KlettAnmerkung der Redaktion:
Dipl. Psych. Alf von Kries leitet den Psycho-Onkologischen Dienst (POD) der HSK, Dr. Horst Schmidt Kliniken GmbH in Wiesbaden.

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Dipl.-Psych. Alf von Kries 2011/03

Chancen der nonverbalen Kreativtherapie in der Psychoonkologie

Therapieansätze in der Psychoonkologie mit Beispielen

 

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Psychoonkologische Versorgung von Menschen mit Krebs

Die Psychoonkologie hat sich als eigenständige Fachdisziplin innerhalb der Onkologie seit Mitte der 70er Jahre in vielen westlichen Industrieländern zunehmend etablieren können und sowohl in Hinblick auf die Versorgung von Krebspatienten als auch hinsichtlich der psychoonkologischen Forschung. Sie hat bei Patienten, ihren Angehörigen, medizinischen Behandlern und in der Öffentlichkeit an Interesse und Akzeptanz gewonnen.

Zentrale Aufgaben einer psychoonkologsichen Versorgung sind:

  • die Begleitung und Unterstützung der Patienten, stationär und ambulant
  • die Begleitung und Unterstützung ihrer Angehörigen, stationär und ambulant
  • die Entlastung und Schulung der Fachkollegen in den Kliniken und Praxen
  • der Aufbau und die Gewährleistung leicht zugängiger Versorgungsstrukturen

Das psychoonkologische Konzept: Krebspatienten entlasten, bei Krankheitsbewältigung helfen und Angehörige einbinden
Im Folgenden orientiere ich mich an einen Text von Dr. G. Strittmatter, Indikation zur Intervention in der Psychoonkologie (1998). Ein behandlungsintegriertes Betreuungskonzept beinhaltet die psychoonkologische Unterstützung vom ersten Tag an, d.h. integriert in die jeweilige medizinischen Behandlungen und inhaltlich abgestimmt auf die psychosozialen Belange der Krebspatienten. Es hat zum Ziel, die Patienten zu entlasten und ihnen zu helfen, Krankheit, Behandlung und Behandlungsfolgen besser bewältigen zu können. Dieser Ansatz mobilisiert die Ressourcen der Patienten von Anfang an. Er verhindert nach Möglichkeit die Verfestigung von Problemen und deren Spätfolgen und fördert die Qualität und die Effizienz des gesamten Behandlungsprozesses. Angehörige werden zu jeder Zeit direkt mit eingebunden.

Tragfähige Arzt-Patient-Beziehung mit dem Ziel der gemeinsamen Entscheidungsfindung
Das behandlungsintegrierte psychoonkologische Betreuungskonzept betont die zentrale Bedeutung tragfähiger Arzt-Patient-Beziehungen nach dem Stil des „mutual decisionmaking“, dem Konzept der gemeinsamen Entscheidungsfindung. Er stärkt die aktive Mitarbeit an der Therapie und begünstigt die langfristige Krankheitsbewältigung. Für Akzeptanz der psychologischen Unterstützung sind die positiven Grunderfahrungen mit den Behandlern und eine offene Gesamtatmosphäre entscheidende Voraussetzungen.

Das psychoonkologische Betreuungskonzept – seelische Belange der Patienten als wichtige Vorgaben
Das psychoonkologische Betreuungskonzept setzt an der realen Belastungssituation der Patienten an und ist in seiner Wirkung entstigmatisierend. Die seelischen Belange der Patienten werden nicht als Störung, sondern als wichtige Vorgaben und Rückmeldungen verstanden, um individuell notwendige Vorraussetzungen für eine günstige Krankheitsbewältigung schaffen zu können. Um Patienten in ihrer konkreten Situation auch wirklich erreichen zu können, wird bewusst auf „psychologisierende“ Ansätze und aus der Neurosenlehre entlehnte Konzepte ganz verzichtet. Ebenso werden ätiologiegeleiteten, ursachenbezogene Hypothesen oder die Unterstellung einer „Grundstörung“ von Krebserkranken zurückgewiesen. Auffälliges Verhalten von Tumorpatienten wird grundsätzlich weder als seelische Krankheit noch als Ausdruck onkogener Persönlichkeitseigenschaften, sondern als eine normale, „gesunde“ Belastungsreaktion auf die durch die Krankheit hervorgerufene existentielle Gefährdung und Bedrohung und als Methode zur Angstreduktion verstanden. Der psychosoziale  Interventionsansatz ist inhaltlich auf Entlastung, gezielte Unterstützung und Verbesserung der Lebensqualität der/s einzelnen Patienten und seiner Angehörigen ausgerichtet.

Menschenbild und Selbstverständnis: Potential mit eigenen Fähigkeiten zu Antworten und Lösungen nutzen
Aus Erfahrungsberichten wissen wir, dass viele Menschen nach der Diagnoseeröffnung, der Feststellung von Metastasen oder bei einem Wiederauftreten (Rezidiv) der Krebserkrankung, das Gefühl haben, man habe ihnen den Boden unter den Füssen weggezogen. Andere bleiben nach außen gelassen, fühlen sich aber innerlich zerrissen. Ähnlich geht es auch vielen Angehörigen. Michael Lohmann, Autor und Betroffener, drückte sich in seinem Buch folgendermaßen aus: „Die Tür zur Normalität wird zugeknallt und ich muss draußen bleiben“ (Lohmann, 1998) (1). Wir versuchen, den Patienten und Ihre Angehörigen bei der Bewältigung, Verarbeitung und Lösungsfindung im Umgang mit der neuen Lebenssituation zu unterstützen. Auch die Begleitung auf dem letzten Lebensabschnitt ist ein Bestandteil unserer Arbeit.

Wir vertreten dabei die Auffassung, dass jeder Mensch über ein großes Potential von Fähigkeiten verfügt, Antworten und Lösungen zu finden, und dass er dabei verantwortlich und engagiert mit dem eigenen Leben umgehen will. Wir wollen gemeinsam mit den Patienten nach Wegen suchen, mit der Krebserkrankung und allen damit verbundenen Änderungen leben zu lernen. L. LeShan drückte sich folgendermaßen aus: „Ich suche gemeinsam mit den Patienten nach ihrer Melodie des Lebens. Was ist es, was dem Menschen Freude und Begeisterung bereitet, woraus er Kraft schöpfen kann. Für was lohnt es sich am nächsten Tag wieder aufzustehen“ (LeShan, 1993) (2)?

Die gesamte Person mit ihrem Leiden im Mittelpunkt und nicht die spezifische organische Störung
Im Mittelpunkt unseres Grundverständnisses steht nicht die spezifische organische Störung, sondern die gesamte Person mit ihrem Leiden. Kranke und gesunde Anteile des Menschen werden gleichermaßen betrachtet. Sie gehören zusammen und sind aufeinander bezogen. Somit gibt es neben den Einflüssen, die eine Krankheit verschlimmern können, auch immer Einflüsse, welche sich positiv auf das Wohlbefinden und auf die Erkrankung auswirken können. Wir gehen davon aus, dass bei einer Krebserkrankung viele unterschiedliche Einflüsse zum Tragen kommen. Welche, die wir kennen und welche, die wir noch nicht kennen. Welche, die wir annehmen und mit denen wir einen Umgang lernen müssen und welche, die wir beeinflussen und verändern können. Es sind die beiden letzteren, die uns hauptsächlich interessieren. Hier verstehen wir uns als fachkundige Begleiter auf einem persönlichen Weg. Das geschieht nicht nur mit Worten. Die Musiktherapie ist ein integraler Bestandteil der Unterstützung der Patienten und deren Angehöriger. Neben der rein sprachlich orientierten Betreuung und Begleitung durch die Psychotherapeuten bietet die Musiktherapie eine notwendige und sinnvolle Erweiterung und Vertiefung.

Gedanke der Einflussnahme: selbstverantwortlicher Umgang mit der Krebserkrankung fördert besseren Therapieverlauf
Wie schon unter dem Abschnitt Menschenbild/Selbstverständnis angesprochen ist unserer Arbeit von dem Gedanken getragen, dass ein achtsamer und selbstverantwortlicher Umgang mit der Krebserkrankung und den mit ihr verbundenen Therapien zu einem besseren Verlauf und zu besseren Behandlungsergebnissen führt. Die seelischen und psychischen Einflüsse bei einer Krebserkrankung und ihrer Behandlungen sind in ihren Wirkungsweisen nur sehr unzureichend erforscht. Sie sind auf jeden Fall wichtige Cofaktoren bei der Entstehung, bei der Therapie und bei der Heilung. (Schlagwortartig seien hier nur einzelne Wirkmomente aufgezählt: kritische Lebensereignisse, Lebensführung, Selbstbild, sich selbst erfüllende Prophezeiungen, Ängste, Trauer/Verzweifelung, Selbsthypnose, Entspannungstechniken, Visualisierungen, Plazeboeffekte, Glaube, Willenskraft.)

 Im Verlauf der Krebsbehandlung wichtige Entscheidungs- und Einflussmöglichkeiten nutzen
Im Weiteren gehen wir auch davon aus, dass jeder von uns auf seinen Lebensvollzug Einfluss nimmt, mehr oder weniger bewusst. Mit jeder Entscheidung die wir treffen, oder eben auch nicht treffen, oder jeder Handlung die wir vollziehen, oder auch nicht, beeinflussen wir das weitere Geschehen unseres Lebens. Und es ist vielleicht gerade dieses einschneidende Lebensereignis dass anstößt und ermutigt diese persönlichen Art und Weisen der einflussnehmenden Lebensgestaltung einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Es kann sein, dass die persönliche Lebensgestaltung bisher eher einschränkend bis zerstörerisch ist. Man ist dann herausgefordert zu lernen anders und achtsamer für sich zu sorgen. Das kann auch bedeuten, dass man dazu professionelle Beratung und Unterstützung in Anspruch nimmt. Dahinter steht unsere Grundüberzeugung, dass es in jedem von uns ein lebensbejahendes Wissen und einen entsprechende Kraft/Energie gibt, die uns leiten können.So werden wir sie eher ermuntern eine bewusst handelnde – einflussnehmende – Rolle einzunehmen. D.h. nicht, dass sie immer und zu jeder Zeit alles wissen und aktiv mitgestalten müssen. Da hat jeder seine ganz persönlichen Verhaltensstile. Aber es gibt wichtige Entscheidungs- und Einflussmöglichkeiten im Verlauf ihrer Krebserkrankung und Behandlung, die sie nutzen sollten. Das gilt in entsprechenden Maße für die Angehörigen.Quellen
(1) Lohmann, Michael; Jox, Andrea (1998): Das Jahr, in dem ich nur spazieren ging.
(2) Haffmans Sachbuch, LeShan, Lawrence (1993): Diagnose Krebs. Wendepunkt und Neubeginn. KlettAnmerkung der Redaktion:
Dipl. Psych. Alf von Kries leitet den Psycho-Onkologischen Dienst (POD) der HSK, Dr. Horst Schmidt Kliniken GmbH in Wiesbaden.

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Dipl.-Psych. Alf von Kries 2011/03

Bedeutung der Psychoonkologie unter Berücksichtigung von Lebensphasen, Alter und Geschlecht

Psychologische Hilfestellungen für Krebspatienten und ihre Angehörigen

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Psychoonkologische Versorgung von Menschen mit Krebs

Die Psychoonkologie hat sich als eigenständige Fachdisziplin innerhalb der Onkologie seit Mitte der 70er Jahre in vielen westlichen Industrieländern zunehmend etablieren können und sowohl in Hinblick auf die Versorgung von Krebspatienten als auch hinsichtlich der psychoonkologischen Forschung. Sie hat bei Patienten, ihren Angehörigen, medizinischen Behandlern und in der Öffentlichkeit an Interesse und Akzeptanz gewonnen.

Zentrale Aufgaben einer psychoonkologsichen Versorgung sind:

  • die Begleitung und Unterstützung der Patienten, stationär und ambulant
  • die Begleitung und Unterstützung ihrer Angehörigen, stationär und ambulant
  • die Entlastung und Schulung der Fachkollegen in den Kliniken und Praxen
  • der Aufbau und die Gewährleistung leicht zugängiger Versorgungsstrukturen

Das psychoonkologische Konzept: Krebspatienten entlasten, bei Krankheitsbewältigung helfen und Angehörige einbinden
Im Folgenden orientiere ich mich an einen Text von Dr. G. Strittmatter, Indikation zur Intervention in der Psychoonkologie (1998). Ein behandlungsintegriertes Betreuungskonzept beinhaltet die psychoonkologische Unterstützung vom ersten Tag an, d.h. integriert in die jeweilige medizinischen Behandlungen und inhaltlich abgestimmt auf die psychosozialen Belange der Krebspatienten. Es hat zum Ziel, die Patienten zu entlasten und ihnen zu helfen, Krankheit, Behandlung und Behandlungsfolgen besser bewältigen zu können. Dieser Ansatz mobilisiert die Ressourcen der Patienten von Anfang an. Er verhindert nach Möglichkeit die Verfestigung von Problemen und deren Spätfolgen und fördert die Qualität und die Effizienz des gesamten Behandlungsprozesses. Angehörige werden zu jeder Zeit direkt mit eingebunden.

Tragfähige Arzt-Patient-Beziehung mit dem Ziel der gemeinsamen Entscheidungsfindung
Das behandlungsintegrierte psychoonkologische Betreuungskonzept betont die zentrale Bedeutung tragfähiger Arzt-Patient-Beziehungen nach dem Stil des „mutual decisionmaking“, dem Konzept der gemeinsamen Entscheidungsfindung. Er stärkt die aktive Mitarbeit an der Therapie und begünstigt die langfristige Krankheitsbewältigung. Für Akzeptanz der psychologischen Unterstützung sind die positiven Grunderfahrungen mit den Behandlern und eine offene Gesamtatmosphäre entscheidende Voraussetzungen.

Das psychoonkologische Betreuungskonzept – seelische Belange der Patienten als wichtige Vorgaben
Das psychoonkologische Betreuungskonzept setzt an der realen Belastungssituation der Patienten an und ist in seiner Wirkung entstigmatisierend. Die seelischen Belange der Patienten werden nicht als Störung, sondern als wichtige Vorgaben und Rückmeldungen verstanden, um individuell notwendige Vorraussetzungen für eine günstige Krankheitsbewältigung schaffen zu können. Um Patienten in ihrer konkreten Situation auch wirklich erreichen zu können, wird bewusst auf „psychologisierende“ Ansätze und aus der Neurosenlehre entlehnte Konzepte ganz verzichtet. Ebenso werden ätiologiegeleiteten, ursachenbezogene Hypothesen oder die Unterstellung einer „Grundstörung“ von Krebserkranken zurückgewiesen. Auffälliges Verhalten von Tumorpatienten wird grundsätzlich weder als seelische Krankheit noch als Ausdruck onkogener Persönlichkeitseigenschaften, sondern als eine normale, „gesunde“ Belastungsreaktion auf die durch die Krankheit hervorgerufene existentielle Gefährdung und Bedrohung und als Methode zur Angstreduktion verstanden. Der psychosoziale  Interventionsansatz ist inhaltlich auf Entlastung, gezielte Unterstützung und Verbesserung der Lebensqualität der/s einzelnen Patienten und seiner Angehörigen ausgerichtet.

Menschenbild und Selbstverständnis: Potential mit eigenen Fähigkeiten zu Antworten und Lösungen nutzen
Aus Erfahrungsberichten wissen wir, dass viele Menschen nach der Diagnoseeröffnung, der Feststellung von Metastasen oder bei einem Wiederauftreten (Rezidiv) der Krebserkrankung, das Gefühl haben, man habe ihnen den Boden unter den Füssen weggezogen. Andere bleiben nach außen gelassen, fühlen sich aber innerlich zerrissen. Ähnlich geht es auch vielen Angehörigen. Michael Lohmann, Autor und Betroffener, drückte sich in seinem Buch folgendermaßen aus: „Die Tür zur Normalität wird zugeknallt und ich muss draußen bleiben“ (Lohmann, 1998) (1). Wir versuchen, den Patienten und Ihre Angehörigen bei der Bewältigung, Verarbeitung und Lösungsfindung im Umgang mit der neuen Lebenssituation zu unterstützen. Auch die Begleitung auf dem letzten Lebensabschnitt ist ein Bestandteil unserer Arbeit.

Wir vertreten dabei die Auffassung, dass jeder Mensch über ein großes Potential von Fähigkeiten verfügt, Antworten und Lösungen zu finden, und dass er dabei verantwortlich und engagiert mit dem eigenen Leben umgehen will. Wir wollen gemeinsam mit den Patienten nach Wegen suchen, mit der Krebserkrankung und allen damit verbundenen Änderungen leben zu lernen. L. LeShan drückte sich folgendermaßen aus: „Ich suche gemeinsam mit den Patienten nach ihrer Melodie des Lebens. Was ist es, was dem Menschen Freude und Begeisterung bereitet, woraus er Kraft schöpfen kann. Für was lohnt es sich am nächsten Tag wieder aufzustehen“ (LeShan, 1993) (2)?

Die gesamte Person mit ihrem Leiden im Mittelpunkt und nicht die spezifische organische Störung
Im Mittelpunkt unseres Grundverständnisses steht nicht die spezifische organische Störung, sondern die gesamte Person mit ihrem Leiden. Kranke und gesunde Anteile des Menschen werden gleichermaßen betrachtet. Sie gehören zusammen und sind aufeinander bezogen. Somit gibt es neben den Einflüssen, die eine Krankheit verschlimmern können, auch immer Einflüsse, welche sich positiv auf das Wohlbefinden und auf die Erkrankung auswirken können. Wir gehen davon aus, dass bei einer Krebserkrankung viele unterschiedliche Einflüsse zum Tragen kommen. Welche, die wir kennen und welche, die wir noch nicht kennen. Welche, die wir annehmen und mit denen wir einen Umgang lernen müssen und welche, die wir beeinflussen und verändern können. Es sind die beiden letzteren, die uns hauptsächlich interessieren. Hier verstehen wir uns als fachkundige Begleiter auf einem persönlichen Weg. Das geschieht nicht nur mit Worten. Die Musiktherapie ist ein integraler Bestandteil der Unterstützung der Patienten und deren Angehöriger. Neben der rein sprachlich orientierten Betreuung und Begleitung durch die Psychotherapeuten bietet die Musiktherapie eine notwendige und sinnvolle Erweiterung und Vertiefung.

Gedanke der Einflussnahme: selbstverantwortlicher Umgang mit der Krebserkrankung fördert besseren Therapieverlauf
Wie schon unter dem Abschnitt Menschenbild/Selbstverständnis angesprochen ist unserer Arbeit von dem Gedanken getragen, dass ein achtsamer und selbstverantwortlicher Umgang mit der Krebserkrankung und den mit ihr verbundenen Therapien zu einem besseren Verlauf und zu besseren Behandlungsergebnissen führt. Die seelischen und psychischen Einflüsse bei einer Krebserkrankung und ihrer Behandlungen sind in ihren Wirkungsweisen nur sehr unzureichend erforscht. Sie sind auf jeden Fall wichtige Cofaktoren bei der Entstehung, bei der Therapie und bei der Heilung. (Schlagwortartig seien hier nur einzelne Wirkmomente aufgezählt: kritische Lebensereignisse, Lebensführung, Selbstbild, sich selbst erfüllende Prophezeiungen, Ängste, Trauer/Verzweifelung, Selbsthypnose, Entspannungstechniken, Visualisierungen, Plazeboeffekte, Glaube, Willenskraft.)

 Im Verlauf der Krebsbehandlung wichtige Entscheidungs- und Einflussmöglichkeiten nutzen
Im Weiteren gehen wir auch davon aus, dass jeder von uns auf seinen Lebensvollzug Einfluss nimmt, mehr oder weniger bewusst. Mit jeder Entscheidung die wir treffen, oder eben auch nicht treffen, oder jeder Handlung die wir vollziehen, oder auch nicht, beeinflussen wir das weitere Geschehen unseres Lebens. Und es ist vielleicht gerade dieses einschneidende Lebensereignis dass anstößt und ermutigt diese persönlichen Art und Weisen der einflussnehmenden Lebensgestaltung einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Es kann sein, dass die persönliche Lebensgestaltung bisher eher einschränkend bis zerstörerisch ist. Man ist dann herausgefordert zu lernen anders und achtsamer für sich zu sorgen. Das kann auch bedeuten, dass man dazu professionelle Beratung und Unterstützung in Anspruch nimmt. Dahinter steht unsere Grundüberzeugung, dass es in jedem von uns ein lebensbejahendes Wissen und einen entsprechende Kraft/Energie gibt, die uns leiten können.So werden wir sie eher ermuntern eine bewusst handelnde – einflussnehmende – Rolle einzunehmen. D.h. nicht, dass sie immer und zu jeder Zeit alles wissen und aktiv mitgestalten müssen. Da hat jeder seine ganz persönlichen Verhaltensstile. Aber es gibt wichtige Entscheidungs- und Einflussmöglichkeiten im Verlauf ihrer Krebserkrankung und Behandlung, die sie nutzen sollten. Das gilt in entsprechenden Maße für die Angehörigen.Quellen
(1) Lohmann, Michael; Jox, Andrea (1998): Das Jahr, in dem ich nur spazieren ging.
(2) Haffmans Sachbuch, LeShan, Lawrence (1993): Diagnose Krebs. Wendepunkt und Neubeginn. Klett

Anmerkung der Redaktion:
Dipl. Psych. Alf von Kries leitet den Psycho-Onkologischen Dienst (POD) der HSK, Dr. Horst Schmidt Kliniken GmbH in Wiesbaden.

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Dipl.-Psych. Alf von Kries 2011/03

Von Psychoonkologie bis zur Gesundheitsverhaltensforschung

„Schnittstellen“ sind das Thema eines gemeinsamen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie (DGMP) und der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS) an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) vom 15. bis 18. September 2010. Im Fokus steht dabei die Interdisziplinarität der Fächer Medizin, Psychologie und Soziologie. Prof. Dr. Renate Deinzer (Institut für Medizinische Psychologie der JLU), …

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Kehlkopfentfernung – und wie geht es weiter?

Halsschmerzen, Heiserkeit, eine raue Stimme, Schluckbeschwerden, Atemnot und das Gefühl, sich andauernd räuspern zu müssen. Eindeutige Anzeichen für eine Erkältung oder einen grippalen Infekt. Viele vermeiden einen Arztbesuch und behandeln die Symptome mit der hauseigenen Apotheke. Was jedoch, wenn die Krankheitsanzeichen auch nach mehreren Wochen nicht abklingen oder sich gar noch verschlimmern? Dann muss doch …

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Sonnensünden kommen erst nach Jahrzehnten ans Tageslicht

Die moderne Krebsmedizin hat bei der Behandlung von Tumorerkrankungen in den letzten Jahren beachtliche Erfolge erzielt. Das gilt insbesondere auch für Hautkrebs, der durch ein Übermaß an UV-Strahlung ausgelöst wird. Die Hautkrebszahlen steigen. Auch das Dresdner Hauttumorzentrum am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) verzeichnet kontinuierlich mehr Hautkrebspatienten – darunter viele Patienten mit fortgeschrittenen Hauttumoren. …

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